Zwischen den Rennen…

Ich habe eine Weile nichts von mir hören lassen…
Das liegt vermutlich daran, dass ich mir gedacht habe, es sei in den letzten Wochen nichts besonders Nennenswertes passiert. Als ich den Juni dann Revue passieren ließ, fiel mir auf, dass ich eigentlich jedes Wochenende unterwegs war, ich bei meiner Masterarbeit wieder ein Monat weiter bin und ich viele Kilometer zurückgelegt habe, mit dem Auto, mit dem Rad und auch laufend.

Nach meinem ersten Ultra Trail fiel es mir relativ schwer, einfach mal Ruhe zu geben. Und da ich aufgrund meines hohen Laufpensums im Frühjahr meine Räder links liegen gelassen habe, war dies die optimale Gelegenheit meine Liebe zum Biken und Rennradfahren wieder aufflammen zu lassen.

Daheim gings zuerst mal am Wochenende mit dem Mountainbike in die Berge, wo ich meinen schweren Beinen ehrlich gesagt nur wenig Erholung gegönnt habe. Da ich unter der Woche sehr viel Zeit sitzend und vor dem Computer in der Stadt verbringe, hält mich am Wochenende nichts drinnen.

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Ruhetag… zumindest für die Seele

Das musste ich eine Woche nach dem Ultra ein wenig büßen, als ich mich mit den WUSA’s und einigen anderen motivierten Läufern im Bluntautal auf den Weg machte. Diese landschaftlich extrem lohnende Tour (welche wir aufgrund des starken Regens leider nicht ganz durchziehen konnten) wollte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Konditionell hatte ich kein Problem, aber muskulär waren meine Beine einfach noch nicht wieder hergestellt und es zwickte hier und dort.

 

So erkundete ich erstmal mit dem Rennrad die Gegend um Graz und war begeistert. Wenig Verkehr, eine herrliche Landschaft und der Fahrtwind kam mir bei den sommerlichen Temperaturen auch gelegen. Außerdem war meine Reichweite doch um eines größer und ich besuchte endlich wieder einmal die Südsteiermark.

 


Vom Rennradfieber angesteckt, durfte ich ein Wochenende habe ich bei der lieben Vali in Kärnten verbringen, wo ich in lustiger Gesellschaft meine ersten nennenswerten Radkilometer dieses Jahr sammelte.

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Frauenpower auf Kärntens Straßen

Am Wochenende darauf haute ich wieder aus Graz ab, um ein verlängertes Wochenende daheim zu genießen. Mein Vati und ich umrundeten das Ellmautal, eine meiner Lieblingsrouten überhaupt, bei Kaiserwetter und fabelhafter Fernsicht.

 

Mit Kristin konnte ich an jenem Wochenende endlich wieder einmal einen langersehnten Schwesterntag am Berg verbringen und all die Gespräche nachholen, die auf der Strecke bleiben, wenn man sich länger nicht sieht.

 

Bei vier freien Tagen ging sich auch noch ein Besuch bei Philipp daheim im Mühlviertel aus, wo es doch tatsächlich so etwas wie „Berge“ gibt und man nach einem Lauf stolze 500 Höhenmeter in den Beinen hat.

 


Tage wie diese geben mir trotz körperlicher Anstrengung so viel innere Ruhe und gleichen meinen hektischen, lauten Alltag in Graz zumindest ein bisschen aus.

Auch wenn die ständige Hin-und-Herfahrerei ziemlich anstrengend ist, so „flüchte“ ich fast jedes Wochenende in die Berge, weil mir die Stadt einfach zu laut und zu voll ist. Dazu kommt, dass das Haus, in welchem ich wohne, derzeit eine Baustelle ist und mein, mir heiliger, Balkon als Stützfläche für das Baugerüst dient.

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Laboralltag

So habe ich auch das letzte Wochenende, meines Stresslevels zuliebe, wieder daheim im Pongau verbracht und mich trotz des semioptimalen Wetters zwei herrliche, beruhigende Tage in den heimischen Bergen aufgehalten. Mal sehen, wie lange dieser innere Frieden anhält, wenn in Graz über mir wieder der Presslufthammer stemmt…

 

In weniger als zwei Wochen ist es wieder so weit, ich werde gemeinsam mit meinen Viking Footwear Power Girls Ina und Nada am Start stehen, nämlich beim Großglockner Berglauf. Ich freue mich schon total auf dieses Event, ist es doch etwas Besonderes, am Fuße des höchsten Berges Österreichs zu starten um dann, 13 km und 1.494 hm später, auf der Kaiser Franz-Josefs-Höhe ins Ziel einzulaufen.

Außerdem startet genau heute in zwei Monaten die erste Etappe des Transalpine Run’s!

Noch können Ina und ich dem Ganzen entspannt entgegen blicken, obwohl die Nervosität doch ein bisschen steigt, wenn man bedenkt, wie rasant das letzte Monat verflogen ist. Es gilt noch so vieles zu erledigen, besorgen und vor allem zu trainieren. 😉

www.wisthaler.com - Harald Wisthaler

Noch sind wir gechillt 😎 © Wisthaler

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