Transalpine Run 2017: Einstimmung

Seit einem halben Jahr freue ich mich auf Anfang September, fast wie ein Kind, das sich auf Weihnachten freut und jeden Tag im Advent fragt, wie oft es denn noch schlafen muss, bis der große Tag endlich da sei. 

Nur dass ich kein Kind mehr bin, und dass ich immer schlechter schlafe. 😉

Letztes Wochenende haben uns Ina und ich noch einmal getroffen, um gemeinsam ein paar Kilo- und Höhenmeter zurückzulegen, auszumachen wer was mitnimmt, und um einfach dieses riesen, mega Event, das uns bevorsteht, realer werden zu lassen.
Das kennt doch jeder: Man freut sich auf einen bestimmten Tag, man steigert sich schon Monate davor in etwas hinein, malt sich aus, wie alles laufen wird, und dann – dann kommt der Tag, das Event ist plötzlich da, und zieht an einem vorbei. Alles geht so schnell und es fällt einem schwer mit sich selber im Geschehnis mittendrin Schritt zu halten.
Der Transalpine Run ist für mich so besonders, ein so großer Traum, deshalb möchte ich ihn auch voll auskosten und habe mich mental im Laufe der letzten Woche schon ein bisschen auf die Reise begeben.

 

Fast täglich habe ich mir zur Einstimmung  Videos von den TAR-Etappen der vergangenen Jahre angesehen, habe mich durch die Online-Fotoalben geklickt und  auf der Internetseite der Veranstaltung herumgestöbert.

Da ich nicht die große Italienisch-Esserin bin, und mich aber die Woche auf eine tägliche Ration Pasta einstellen muss, habe ich meinen Magen diese Woche schon mit Pizza eingestellt, auf das was kommen wird. 😉

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Italienischer Abend, noch sichtlich entspannt 🙂

Ein weiterer Punkt, der mir hilft, mich auf etwas einzustellen, ist eine Art Checkliste zu entwerfen. Als ich letztes Wochenende mit ein bisschen Inspiration des WWWs eine Packliste zusammenschrieb, fiel mir auf, wie viele kleine Sachen mir eigentlich noch fehlen, wie viele Kleinigkeiten man behirnen muss. Sieben Tage sind lang, es treten größere und kleinere Wehwehchen auf, die man vorher noch nicht kannte, und man sollte auf alles vorbereitet sein. Soweit die Theorie. 😉
Außerdem macht es mir einfach unheimlich viel Spaß wofür einzukaufen, worauf ich mich schon so freue. „Ah, blöd, jetzt muss ich nochmal ins Sportgeschäft, ich glaub ich brauch noch Laufsocken. Und zum DM muss ich auch noch, ah und einen Edding dürfen wir auch nicht vergessen.“ Und mit jedem Trumm mehr, dass ich auf meiner Packliste abhacken konnte, stieg die Vorfreude und das Kribbeln in den Beinen.

Heute hab ich dann endlich begonnen alles herzurichten und einzupacken. Ein Unterfangen, dass mehr Zeit in Anspruch genommen hat, als für ein komplettes Auslandssemester zu packen…

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So viel Zeug…

Mit dem Packen verbindet mich eine Hassliebe, einerseits möchte ich es so schnell wie möglich hinter mich bringen, auf der anderen Seite zelebriere ich es doch fast, alles herzurichten, alles in extra Sackerl zu unterteilen, … Bis dann alles in der großen Gepäcktasche war, verging dann doch der halbe Tag. 🙊

Aber jetzt habe ich es geschafft, alles ist gepackt, meine pinken Flitzer sind geputzt und warten nur darauf, dreckig gemacht zu werden. 😉
Ich würde jetzt ja gerne schreiben, dass ich jetzt noch die Beine hochlegen werde und nur mehr entspanne, aber dafür bin ich zu aufgeregt und ein zu großer Zappelphilipp. Vermutlich werde ich noch den ganzen Abend herumdüsen. 😉

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Yippiiee, es ist vollbracht!

Morgen in der Früh geht es dann endlich los, ich kann es kaum erwarten in Fischen im Allgäu anzukommen, die Rennstimmung aufzusaugen, die vielen bekannten Gesichter wiederzusehen und viele neue kennen zu lernen.

 

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