Transalpine Run 2. Etappe: Lech am Arlberg – St. Anton am Arlberg

Hard Facts: 26,6 km, 1.800 Hm im Aufstieg, 1.978 Hm im Abstieg, höchster Punkt auf 2.338 m, Start um 9:00

Gestern Abend erfuhren wir beim Briefing, dass es wieder eine Streckenänderung geben werde, aufgrund von guten 30 cm Neuschnee. Ein Raunen ging durch die Menge, viele beklagten sich gestern über die Asphaltlastigkeit der Strecke. Ich hoffe jedoch sehr, dass alle, die gestern gejammert haben, heute zufriedener sind. 😉

Heute schlief ich immerhin seit langem wieder einmal ganze sechs Stunden am Stück durch und fühlte mich schon wesentlicher erholter, als die Tage zuvor. Ein Blick aus dem Fenster genügte, ich erblickte die weißen Berge im roten Sonnenlicht und ich freute mich wie ein Schwammerl auf die heutige Etappe.

Auch wenn die Sonne heute für uns strahlen sollte, war es in der Früh echt zapfig. Wir warteten mit der Primaloftjacke auf unseren Start aus dem zweiten Startblock, der um 9:10 erfolgte. Zuvor quatschten wir noch mit alten und neuen Bekannten. 🙂

Nur mehr wenige Minuten bis zum Start *

Los ging’s, und auch wenn der Start geblockt erfolgte, staute es sich bald, denn die Straße aus Lech hinaus mündete in einen engen Wanderweg. Überholen hatte keinen Sinn, das Tempo war überall ziemlich gleich, man war halt weiter vorne oder weiter hinten. Also ging es relativ gemütlich durch den Schnee hinauf zur Gipfelstation des Rüfikopfs, dem höchsten Punkt der heutigen Etappe.

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Und Leute ich sag’s euch, dieses Panorama entlohnt einfach alle Mühen! Die Berge leuchteten schneeweiß, die Sonne lachte, und ich mit ihr um die Wette!

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Einfach wow!

Nach der ersten Verpflegstation ging es über richtig geile Trails wieder talwärts Richtung Zürs zur zweiten Verpflegstation. Dort empfing und schon unsere rasender Reporterhase Cindy, die uns kräftig anfeuerte und Inas Familie.

Das Laufgefühl war heute einfach so geil, verglichen mit gestern war das 100 zu 1 bei mir, mein Kopf war frei, mein Körper erholter und ich fühlte mich leicht. Ina und ich wechselten uns ab mit dem Vorlaufen, ich denke, wir kommen da ganz gut zusammen.

c zweite labe (1)

Harald ist wie immer an den besten Fotospots 🙂

Wenns recht steil ist, passt sie sich meinem Tempo an und wir laufen eigentlich immer gemeinsam. Das ist schon ein tolles Gefühl, wenn man so neben sich schaut, und man sieht die gleichen, leuchtenden, pinken Schuhe (okay, jetzt sind sie schon ziemlich braun-pink), das gleiche Outfit, dieser Teamspirit lässt die Freude gleich nochmal wachsen.

Der vorletzte Anstieg war dann noch extrem steil, also echt richtig zach. Doppelstockeinsatz und hinauf gehts, steil ist geil, oder so.

Dann wartete nur noch ein kurzer Gegenanstieg auf uns, und dann noch ein paar Höhenmeter bergab ins Ziel nach St. Anton.

c zweite labe (5)d

Yippiee, was für eine geile Etappe, wunderbare Aussicht, super Trails und kurzweilige Streckenführung! Echt ein Lob an die Organisation, es läuft alles wie am Schnürchen! 🙂

Hoffentlich läuft bei uns auch weiterhin alles so tip top, wir freuen uns auf Etappe 3!

Jetzt lasse ich noch die Bilder vom Zieleinlauf sprechen. Danke an Cindy und Harald für die Fotos. 🙂

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