TAR 2018 1/7 Garmisch-Partenkirchen – Nassereith

Hard Facts: 44,5 km, 2.621 Hm im Aufstieg, 2.328 Hm im Abstieg, Start um 9:00

Was für ein Privileg, dass ich heuer wieder gemeinsam mit Ina beim Goretex Transalpine Run starten darf. Mir bedeutet dieses Rennen so viel, umso dankbarer bin ich, dass wir heuer wieder von VIKING FOOTWEAR, einem sehr guten Partner meines Laufteams, BOA FIT SYSTEM, die Chance bekommen, an diesem großartigen Event teilzunehmen.
Für die ersten Etappen haben Ina und ich uns wieder vorgenommen, es schön ruhig anzugehen und genügend Kraft für den Schlussakt aufzusparen. Nun ja, wir wurden auf der ersten Etappe zweites Team in der Kategorie Women. Aber von Anfang an.

Die erste Etappe des TARs hält gleich zu Beginn die Latte schön hoch. Über 44 Km und 2661 hm durften wir zum Einstieg in die Woche laufen. Ina und ich freuten uns riesig und waren im Vorfeld weit weniger nervös, als letztes Jahr.

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Team Viking Footwear Power Girls vor dem Start

In den vergangenen Wochen fühlte ich mich ja nicht so gut, irgendwie schwach, aber dieses Gefühl war heute Morgen wie weggeblasen. Die ersten fünf Kilometer verliefen flach aus Garmisch hinaus, ideal zum Einlaufen in einem gemütlichen Tempo. Dann folgte der erste Anstieg und ich spürte endlich wieder die Power in meinen Beinen, die ich so lange vermisst habe. Also zogen wir zügig Höhenmeter für Höhenmeter bergauf bis zur ersten Labe beim Bahnhof Eibsee. Einen Schluck Tee und es ging weiter. Das Terrain war recht abwechslungsreich, wir liefen über Forstwege, steile Steige, steinige Trails und Skipisten.

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Guad gehts! ☺️ Foto: Harald Wisthaler

Bergab wurden unsere Knie etwas in Mitleidenschaft gezogen, aber das Schöne an einem Teamrennen ist, dass man sich gegenseitig motivieren kann und das eine oder anderer Wehwehchen dann gleich nicht mehr ganz so arg schmerzt. 😉
Unsere treuen Begleiter des Vorjahres (Cindy, Helma und Inas Familie) stand wie immer anfeuernd an der Strecke. Dort erfuhren wir zuerst, dass wir siebtes Damenteam seien. Ich meinte darauf, das sei ja wie im letzten Jahr, also ein gutes Omen. Jedoch stellte sich bald heraus, dass sie sich aufgrund des zweiten, parallel laufenden Rennens, dem RUN2(die Teams alufen nur zwei Etappen mit) verschaut haben, und wir doch zweite wären. WOW, wie geil! Aber wir wissen, dass man am ersten Tag nichts gewinnen und viel verlieren kann, also schön im Tempo bleiben und weiterlaufen. 🙂 Bergab mussten wir sowieso Tempo rausnehmen und bergauf liefen/gingen wir zügig weiter.
Der letzte Anstieg war ganz schön knackig und steil. Die Aussicht war uns aufgrund des dichten Nebels leider nicht vergönnt, aber einige Kilometer vorm Ziel tat sich ein Lichtblick im Nebel auf: Philipp stand da und er lief gemeinsam mit uns die letzten Höhenmeter bergab ins Ziel.

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Kurz vor Nassereith ging es relativ flach in den Ort hinein, die letzten kleinen Gegenanstiege wurde laufend mitgenommen und dann waren wir endlich nach 6h 24min im Ziel angelangt. Einfach herrlich! 🙂

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Nach einer flotten Dusche im Hotel gings auch schon zur Massage bei Outdoor Physio, diese heilenden Hände sind während des TARs Gold wert! 🙂 Der weitere Verlauf des Abends bestand aus Pastaparty und Siegerehrung, daran wird sich auch in den folgenden Tagen nichts ändern.

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